Do, 20.08. 20:00 Uhr

Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

Die Verlegerin Helga Pato wird während einer Zugfahrt von dem Psychiater Ángel Sanagustin angesprochen. Um die Zugfahrt etwas angenehmer zu gestalten, beginnt er, ihr seine Lebensgeschichte und insbesondere von seinem ungewöhnlichsten Fall zu erzählen: Ein Soldat begegnete im Krieg einer Ärztin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Kinderkrankenhaus zu erhalten. Dabei erhält sie Hilfe von zwielichtigen Gestalten. 

Was anfangs wie ein zufälliges Treffen wirkt, stellt sich für Helga nach und nach als zukunftsweisend heraus. Dieses Aufeinandertreffen wird nicht nur ihr Leben verändern, sondern auch das der Figuren aus Ángels Geschichten.

Eine schräge, bizarre und bisweilen zutiefst beunruhigende Komödie in der Tradition surrealistischen Filmemachens. Der Film schwelgt in den endlosen Möglichkeiten mehrerer Handlungsstränge, gespickt mit genialen Dialogen und schwarzem Humor entsteht ein düsteres, aber faszinierendes Delirium voller Obsessionen, Perversionen, Wahnsinn und Raffinesse.

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